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Zugriff im Kaukasus: Eine 57-Jährige aus dem Schwarzwald tauchte als angebliche Attentäterin in Russland wieder auf. Foto: FSB-Pressestelle | |
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| Roland Müller Nachrichtenchef |
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| Liebe Leserin und lieber Leser, |
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Heute ist dieser Newsletter eine Art Premiere: Dass ich einmal einen Text mit einem Foto bebildern muss, das der russische Inlandsgeheimdienst FSB zur Verfügung stellt, hatte ich offen gesagt noch nie. Doch es passt zu der Geschichte, die mich diese Woche sprachlos zurückließ – und auch der Auftakt zu einem Agentenfilm sein könnte.
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Die Recherche meines Kollegen Marc Eich handelt von einer deutschen Unternehmerin, die im Schwarzwald (genauer: in der Gegend um Villingen-Schwenningen) in der Baubranche tätig war, Häuser vermittelte und bauen ließ. Doch dabei, so haben unsere Recherchen ergeben, ging nicht alles mit rechten Dingen zu, Geldflüsse gingen nicht auf die korrekten Konten, und Gerichte beschäftigten sich mit Unregelmäßigkeiten. Die 57-jährige Unternehmerin mit Wurzeln in Kasachstan tauchte kurzerhand unter und verschwand. Nach Russland, so munkelten Kollegen.
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Das war 2022. Und das erste Mal, dass man wieder von ihr hörte, wurde sie in diesem Frühjahr vom russischen FSB als angebliche Attentäterin präsentiert: Sie soll, angeblich im Auftrag der Ukraine, mit einer Bombe vor einem Polizeirevier im Kaukasus aufgetaucht sein. Das Bild in diesem Newsletter zeigt demnach ihre Festnahme. Den Rucksack mit der Bombe sieht man auch. Was ist real, was ist Spionage-Garn? Der Unterschied ist in diesen Tagen immer schwieriger zu fassen. Und vom Häuslebau im Schwarzwald bis zu Terror und Propaganda ist der Weg manchmal kürzer, als man denkt.
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Viele Grüße aus der Crime-Redaktion
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Cold Case Renate Borst |
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Ausrüstung für die „Deutsche Armee“ |
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Falscher Arzt in Konstanz vor Gericht |
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