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Mit Blumen und Kerzen wurde am Tatort in der Balinger Ebertstraße an das Opfer der tödlichen Gewalttat erinnert. Foto: Julia Gern | |
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| Hardy Kromer Stellvertretender Redaktionsleiter Hohenzollerische Zeitung |
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| Liebe Leserin und lieber Leser, |
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Es gibt Gewalttaten, die eine ganze Region schockieren. Etwa die aus dem vergangenen Juni in Balingen, als eine nächtliche Auseinandersetzung vor dem „Bären“ ein Todesopfer forderte: Ein 32-jähriger Mann aus Geislingen – als Sportler rund um Balingen gut bekannt – war von einem Kontrahenten so schwer niedergeschlagen worden, dass er beim Aufprall auf den Asphalt der Straße einen Schädelbasisbruch erlitt, an dem er wenig später verstarb. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Hechingen gegen einen 21-Jährigen Anklage erhoben. Der Vorwurf: Körperverletzung mit Todesfolge. Der Beschuldigte räumt den Schlag ein, beruft sich aber auf Notwehr. Verhandelt werden soll der Fall vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Hechingen.
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Die Betrugsmasche mit den „falschen Polizisten“ ist ein Dauerthema in der Region. In Rottenburg gab es jetzt Dutzende einschlägige Betrugsversuche. Ein 18- und ein 23-Jähriger stehen im Verdacht, Mitglieder einer Bande zu sein, die Senioren zur Übergabe von Wertsachen drängte. Die Polizei nahm die beiden Männer im Zuge eines großen Fahndungseinsatzes fest, bei dem auch ein Hubschrauber zum Einsatz kam. Tätig werden konnten die Ermittler, weil sie von Betroffenen geistesgegenwärtig informiert wurden – und weil sich ein älteres Ehepaar als Köder zur Verfügung stellte.
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Bereits in Tübingen vor Gericht gelandet und verurteilt wurden eine 21-Jährige und ihr 20-jähriger Komplize, die eine ähnliche Betrugsmasche angewandt hatten. In diesem Fall hatte ein 76-jähriger Kusterdinger das betrügerische Duo aus eigenem Antrieb gezielt in die Falle gelockt. Der Senior zeichnete das Telefonat mit einem angeblichen „Kommissar“ auf, täuschte Bargeld und Goldmünzen im Wert von rund 60.000 Euro vor und koordinierte mit der echten Kriminalpolizei den Zugriff. Gegenüber unserer Redaktion sagte der Rentner: „Ich hab’ dem Anrufer einen alten, senilen, alleinstehenden Sack vorgespielt. Das hat auch Spaß gemacht.“
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Um Betrug in ganz großem Stil und auf internationaler Ebene ging es in einem weiteren Prozess am Landgericht Tübingen. Die Ermittlungen zeichneten ein Bild arbeitsteiliger Kriminalität bis nach Bulgarien und Spanien. Zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt wurde eine 36-jährige Ukrainerin, die eine zentrale Rolle in der international agierenden Betrügerbande innehatte. Eine Reutlinger Ärztin hatte annähernd 700.000 Euro verloren, nachdem sie auf vermeintlich lukrative Investments hereingefallen war.
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Zum Schluss ein kurioser, rätselhafter Fall: Bei einem Einbruch in die Kfz-Zulassungsstelle in Horb wurden „nur“ leere Briefumschläge gestohlen. Was fangen die Täter denn damit an? Nun, offizielle Umschläge mit Landratsamts-Logo könnten falsche Strafzettel oder andere betrügerische Schreiben glaubwürdiger aussehen lassen. Ob die Beute der Einbrecher bald bei Horber Bürgerinnen und Bürgern im Briefkasten landet? fragt sich mein Kollege Daniel Begemann.
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Nun, Wachsamkeit ist allemal geboten,
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meint Hardy Kromer aus dem Team Verbrechen und Justiz.
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Tödliche Attacke vor Balinger „Bären“ |
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Prozess in Tübingen |
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Reutlinger Ärztin um 700.000 Euro betrogen |
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20-Jähriger aus Albstadt erhält Entschädigung |
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Nach Einbruch in Kfz-Zulassungsstelle |
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Ausrüstung für die „Deutsche Armee“ |
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Messer-Attacke in Albstadt |
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