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Bärbel Bas hat den sofortigen Rücktritt von ihren Ämtern als SPD-Co-Chefin und Bundesarbeitsministerin verkündet. Foto: Imago/HMB-Media | |
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| Ulrich Becker Chefredakteur |
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| Liebe Leserin und lieber Leser, |
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keine Frage, Politik ist ein hartes Geschäft. Immer wieder werden Grenzen überschritten, bei verbalen Angriffen wird wenig Rücksicht auf die persönliche Situation der Kritisierten genommen. Auf den ersten Blick scheint das auch im Fall der SPD-Chefin Bärbel Bas so zu sein. Während die Stieftochter im Sterben lag, gingen die politischen Angriffe auf die Arbeitsministerin und vor allem auf ihr Ministerium unvermindert weiter. Für die Betroffene war das nicht mehr auszuhalten. Bärbel Bas hat hingeschmissen. Andererseits war es eine knallharte Auseinandersetzung um Sachthemen, die das ganze Land bewegen. An den Sozialreformen und deren zügiger Umsetzung entscheidet sich die politische Zukunft Deutschlands. Muss man wegen des Schicksals einer Person diese Auseinandersetzung ruhen lassen? Eine Frage, deren Antwort mehr als schwierig ist. Ist die Sache wichtiger – oder der Mensch, der an den beruflichen und privaten Herausforderungen zu zerbrechen droht? Ich fühle mit Bärbel Bas – aber die politische Erneuerung des Landes duldet keinen Aufschub mehr. Hier lesen Sie mehr.
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Kommen Sie gut in diesen Dienstag.
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