Los geht's
Teyana Taylor, Heidi Klum und Madonna auf der Met Gala 2026
Teyana Taylor, Heidi Klum und Madonna auf der Met Gala 2026
Foto: MIKE COPPOLA/AFP/ ANGELA WEISS/AFP/ GETTY IMAGES NORTH AMERICA
Online-Redaktion
der Südwest Presse
Liebe Leserin und lieber Leser,
Zuerst einmal müssen wir über die Met-Gala reden. (Nein, das hat nichts mit Tübingen oder dem Tagblatt zu tun, aber das ist mein Superbowl, Leute.) Ich habe mir natürlich „the fashion“ angeschaut und auf meinem Insta schön geroastet. Hier ein paar Schnipsel: Heidi Klum hat die Met mit ihrer Halloweenparty verwechselt, Rihanna sah aus wie eine in Alufolie eingewickelte Backkartoffel und Rachel Sennott wie eine Lehrerin, die sich zu Fasching als „Punkt vor Strich“ verkleidet hat. Simone Ashley hat ihr Kleid auf Eis.de ergattert und Teyana Taylor war mit einem glitzernden Staubwedel zu verwechseln. Derweil hat Madonna wohl zu viel „Fluch der Karibik“ geschaut. Außerdem war, wie von der Met Gala gewohnt, die Hälfte der Leute nicht on theme (obwohl das literally ihr only job ist).
Wer Bock auf mehr so Kram hat, kann ein Highlight mit Fashion Roasts auf meinem Insta (alottacolors) finden. Jetzt aber zu dem eigentlichen Kram, über den ich hier schreiben soll: unsere Artikelempfehlungen. Und weil ich bis eben viel zu ausufernd war, versuche ich es jetzt kurz und knackig.
This Girl Is on Fire
„I'm on fire, fire, you're a liar, liar“ wird Sarah Engels (Ex-DSDS-Star, Ex-Frau von Pietro Lombardi und Mutter von Alessio) beim ESC singen und Deutschland vertreten. Ob wir es jemals wieder schaffen, im oberen Mittelfeld bei den ESC-Platzierungen zu landen? I doubt it.
Alicia Keys trällerte bereits 2012 (Hitster-Spieler wissen Bescheid): „This girl is on fire.“ 2016 entschied sich die vielfache Grammy-Gewinnerin dann dazu, kein Make-up mehr zu tragen, und startete damit eine ganze Bewegung – der auch ich mich kurze Zeit anschloss. Damals sagte sie: „I hope to God it’s a revolution. ’Cause I don’t want to cover up anymore.“
Nun ja, was ich euch auf sehr verkappte Weise sagen will, ist, dass es in diesem Artikel um Feuer geht. Genauer gesagt: um die Feuerwehr. Die 26-jährige Medizinstudentin Agnes Neuner ist bei der Tübinger Feuerwehr Fuxmajorin. Was das genau bedeutet und wie es als Frau in der einstigen Männerdomäne so läuft, verrät sie euch in diesem Artikel. Ob sie sich allerdings schminkt, kann euch auch dieser Artikel nicht verraten. Alicia Keys und ich tragen jedenfalls inzwischen wieder Make-up.
Nix mit Haus am See
Wir jungen Leute jammern ja bekanntlich gern darüber, dass wir uns niemals ein Eigenheim leisten können. Immobilienpreise sind gottlos, die Zinsen auch nicht gerade christlich – und vom „Haus am See“ sind wir ungefähr so weit entfernt wie Deutschland vom ESC-Sieg.
Aber tatsächlich gibt es auch ältere Menschen, die Probleme haben, eine neue Bleibe zu finden. Meine Kollegin Christine Laudenbach hat mit einem älteren Paar aus Rottenburg gesprochen, das seit einiger Zeit nach einem Baugrundstück sucht, um eine barrierefreie Wohnmöglichkeit zu schaffen. Außerdem wollen sie in das Haus eine Einliegerwohnung bauen, um die Möglichkeit für eine künftige Pflegekraft offenzuhalten. Aber das Ehepaar – nennen wir es mal Maier – wird immer wieder abgewiesen. Sie vermuten Altersdiskriminierung. Click here, to read about other peoples’ problems.
Des Wanderns ist des Müllers Lust
Als Kind habe ich meine Eltern absolut nicht verstanden, wenn sie auf die grandiose Idee kamen, mit uns Kindern wandern gehen zu wollen. In der Gegend rumstapfen, wie furchtbar. Und dabei nichts außer Natur sehen, wie langweilig. Mittlerweile bin ich ja ein paar Jährchen älter und verstehe die Faszination: der Blick ins Weite, ins Grüne. Man bekommt wieder das Gefühl, die Welt ist doch ein gutes Stück größer als man selbst.
Jetzt bin ich ja eine kleine Fashion-Maus (wie ihr an meinem Met-Gala-Rant vielleicht erahnen konntet) und neige natürlich zu chronischem Overpacking. Es ist so schlimm, dass ich, wenn ich im Urlaub etwas kaufe, immer meine Urlaubsbegleitungen anhauen muss, ob sie das Ganze in ihrem Rucksack oder Koffer wieder mit nach Hause schleppen können. Deshalb habe ich bisher immer nur Tageswanderungen gemacht.
Nina Rühlig aus Rottenburg hält das anders: Sie geht fernwandern, also mehrere Wochen mit einem Rucksack eine Route entlang. Mal übernachtet sie mit Zelt unter freiem Himmel, mal in Berghütten. Immer wieder erlebt sie bei Vorträgen, dass gerade Frauen eigentlich Lust hätten, mit dem Fernwandern anzufangen, aber die Angst vor Tieren, dem Alleinsein oder übergriffigen Männern sie verunsichert. Jetzt hat Rühlig einen Ratgeber zum Fernwandern geschrieben – speziell für Frauen.
Ich habe mit ihr darüber gesprochen, wie sie mit einem gebrochenen Zeh durch die Alpen gestapft ist und worauf man beim Packen achten sollte (ob ich das beim nächsten Urlaub auch einhalte … fraglich).
Was geht am Wochenende?
Ihr wisst nicht, was ihr am Wochenende mit Freunden unternehmen wollt? Wir schaffen Abhilfe! Mein Kollege Julian Ettema hat für euch aufgeschrieben, was wann wo geht. Hier könnt ihr das auschecken.
Gut, das mit dem Kurzhalten hat ja super funktioniert (aber eigentlich habe ich auch nichts anderes erwartet). Mir bleibt nur noch, mich zu verabschieden und euch damit zu locken, den nächsten Newsletter zu lesen: Denn da kommt dann der Artikel, welche Orte sich in Tübingen besonders eignen, um mit seinem Partner Schluss zu machen. Tschüsseldorf!
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