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Ist das letzte Kita-Jahr in Baden-Württemberg bald verpflichtend? Foto: Julia Rahn | |
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| Online-Redaktion der Südwest Presse |
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| Liebe Leserin und lieber Leser, |
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heute beschäftigen sich zwei Artikel mit den Kita-Gebühren. Die Landesregierung will das letzte Kita-Jahr in ganz Baden-Württemberg verpflichtend und kostenfrei machen. Doch eine Ökonomin stellt das infrage. Und die Stadt Langenau (Alb-Donau-Kreis) hat etwa 30.000 Euro an Kita-Gebühren zu viel eingezogen – und zahlt sie nun an die Eltern zurück.
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| Zweifel am kostenfreien, obligatorischen Kita-Jahr |
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Das geplante verpflichtende und für Eltern kostenfreie letzte Kita-Jahr der grün-schwarzen Landesregierung kostet Schätzungen zufolge über 200 Millionen Euro jährlich – doch die Ökonomin Katharina Spieß stellt Nutzen und Zielgenauigkeit infrage. Sie verweist darauf, dass bereits 95 Prozent der Kinder im letzten Jahr vor der Schule eine Kita besuchen und die Gebührenfreiheit vor allem höheren Einkommen entgegenkommt, während untere Einkommen häufig ohnehin befreit sind. Welche konkreten Alternativen sie vorschlägt und warum dies gerade in Süddeutschland mit sinkenden Kinderzahlen relevant ist, erfahren Sie im Artikel.
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| Rückerstattung von Kita-Gebühren nach Satzungsfehler |
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In Langenau werden nach einem Übertragungsfehler in der Satzung rund 30.000 Euro an Kita-Gebühren an Eltern zurückgezahlt. Betroffen sind ausschließlich Familien mit ein bis drei Kindern in Ü3-Ganztagsbetreuung (GT) mit 42 oder 46 Stunden pro Woche, deren Beiträge statt der geplanten 10 Prozent um 26 bis 37 Prozent gestiegen waren. Laut Lisa Botzenhardt, Leiterin der Abteilung Familie und Bildung, sind bis Jahresende 81 Kinder berührt; die Rückzahlungen reichen von unter 100 Euro bis über 500 Euro pro Kind. Warum der Begriff „Freiwilligkeitsleistung“ im Gemeinderat für Streit sorgte und welche Argumente am Ende überwogen, zeigt der Bericht.
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Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und eine erfolgreiche Woche!
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Ihre Redaktion der Südwest Presse
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